Lost Places Bilderarchiv –  außergewöhnliche und verlassene Orte weltweit

Lost Places Bilderarchiv –  außergewöhnliche und verlassene Orte weltweit

Childrens Camp Emerald

Portfolios

Dies ist ein ehemaliges Abenteuercamp im Wald direkt vor den Toren von Pripjat. Die rund 100 Holzhütten sind mit Comicfiguren aus russischen Zeichentrickfilmen geschmückt. Das letzte Kind hielt sich 1986 in dem Camp Emerald auf. Danach wurde es von den Liquidatoren genutzt, welche bei der Säuberung nach dem Unfall im Kernkraftwerk halfen. Außerdem hatte das Camp sogar eine eigene Kantine und ein Kino. Weiterhin befinden sich noch einige Habseligkeiten der Liquidatoren in den Hütten, die zurückgelassen worden sind.

Atmosphere / Atmosphäre
91%
Risk / Gefahr
7%
Vandalism / Vandalismus
15%
Decay / Verfall
81%

Zone, visited in 2017

Falls Ihnen ein Foto ganz besonders gut gefällt und Sie einen Kunstdruck dessen erwerben möchten, können Sie dies im Lost Places Shop tun. Falls Sie Interesse an Fotografien für eine Dokumentation oder sonstige mediale Verwendung haben, schreiben Sie mir direkt eine E-Mail an info@lost-places.com.

Burned down 2020


Police Station Pripyat

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1,5 Jahre vor dem Unglück von Tschernobyl wurde diese Polizeiwache erbaut. Zur damaligen Zeit war die Einrichtung höchst modern und verfügte über ausreichend Ausrüstung und Zellen. Die Kriminalitätsrate in den umliegenden Städten war sehr niedrig. Hauptsächlich sind die Polizeibeamten wegen Kneipenschlägereien oder Straßenverkehrsdelikten ausgerückt. Deshalb wurden häufig Häftlinge von umliegenden Städten in die Zellen gebracht. Das nächste Gerichtsgebäude liegt im rund 100 Kilometer entfernten Kiew. Nach der Katastrophe wurde ein Alarmsystem in der Stadt installiert, um die Gebäude vor Plünderern zu schützen. Wenn der Alarm ausgelöst wurde, bekamen die Beamten in der Station direkt ein Signal und konnten zum Tatort ausrücken.

Atmosphere / Atmosphäre
79%
Risk / Gefahr
11%
Vandalism / Vandalismus
39%
Decay / Verfall
43%

Zone, visited in 2017

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Fire Department Pripyat

Portfolios

In Kürze ist hier die Geschichte zu diesem Ort verfügbar.

Atmosphere / Atmosphäre
75%
Risk / Gefahr
13%
Vandalism / Vandalismus
33%
Decay / Verfall
47%

Zone, visited in 2017

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Post Office Pripyat

Portfolios

In Kürze ist hier die Geschichte zu diesem Ort verfügbar.

Atmosphere / Atmosphäre
71%
Risk / Gefahr
17%
Vandalism / Vandalismus
19%
Decay / Verfall
49%

Zone, visited in 2017

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Piano Shop Pripyat

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Dieser ehemalige Pianoshop liegt mitten in Pripjat, nur ein paar Straßen vom berühmten Freizeitpark entfernt. Ungefähr 12 Musikinstrumente stehen heute zum Teil sehr zerstört auf der ehemaligen Verkaufsfläche des Ladens. Die unglaubliche Stille, die heute dort herrscht, wo früher Leute sanfte Töne auf verschiedensten Klavieren erklangen, wirkt erschreckend beunruhigend. Der Staub auf den Tasten der Instrumente wird durch eine Windböe in die Luft geweht. Ich halte einen Moment inne.

Atmosphere / Atmosphäre
63%
Risk / Gefahr
24%
Vandalism / Vandalismus
31%
Decay / Verfall
61%

Zone, visited in 2017

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Duga

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Duga – der sowjetische „Russian Woodpecker“

Standort & Bauzeit
Die Duga (Russisch: Дуга = „Bogen“) war ein sowjetisches Über-den-Horizont-Radar (Over-The-Horizon, OTH), das Teil des Frühwarnsystems zur Raketenabwehr war. Es wurde von Juli 1976 bis Dezember 1989 betrieben.

Zwei gewaltige Anlagen wurden errichtet – eine in der Nähe von Tschernobyl / Liubech in der damaligen Ukrainischen SSR (heutige Ukraine) und eine zweite in Ostsibirien bei Komsomolsk-am-Amur. Die Anlage in der Ukraine bestand aus getrennten Sende- und Empfangseinheiten, die mehrere Kilometer auseinanderlagen.

Technische Daten & Funktionsweise

Die Antennenstruktur erreichte eine Höhe von rund 150 Metern bei einer Gesamtlänge von etwa 450–700 Metern (Quelle). Die Sendeleistung wurde auf beeindruckende 10 Megawatt (EIRP) geschätzt (Quelle).

Das System arbeitete im Kurzwellenbereich zwischen 7 und 19 MHz und wechselte die Frequenzen ständig (Quelle). Der charakteristische Puls wurde zehnmal pro Sekunde ausgestrahlt (10 Hz) – das markante Klopfgeräusch, das weltweit bekannt wurde als der „Russian Woodpecker“.

Die Über-den-Horizont-Technologie basierte auf der Reflexion von Kurzwellen an der Ionosphäre, um weit entfernte Raketenstarts jenseits der Erdkrümmung zu detektieren. So konnte die Sowjetunion Interkontinentalraketen schon in der Startphase erkennen – ein strategischer Vorteil im Kalten Krieg (Quelle).

Zur Signalverarbeitung nutzte Duga ein eigenes Computersystem namens K340A, das mit einem damals revolutionären Residue-Classes-System arbeitete.

Wirkung, Störungen & Geheimhaltung

Das Signal der Duga war so stark, dass es weltweit auf Kurzwellenempfängern zu hören war und massive Störungen verursachte – bei Funkamateuren, Radiostationen und selbst in der Luftfahrtkommunikation (Quelle).

In westlichen Geheimdienstkreisen erhielt die Anlage den Codenamen „Steel Yard“. Ihre Existenz blieb jahrelang geheim – auf sowjetischen Karten war sie als „Kinderlager“ oder zivile Einrichtung getarnt (Quelle).

Niedergang & heutiger Zustand

Nach der Tschernobyl-Katastrophe 1986 wurde der Betrieb stark eingeschränkt, bis die Anlage 1989 endgültig abgeschaltet wurde (Quelle).

Heute steht das monumentale Stahlgerüst still im Sperrgebiet – ein technologisches Relikt des Kalten Krieges, überzogen von Rost, Moos und Efeu. Die Duga-Antenne gilt als eines der beeindruckendsten Symbole sowjetischer Ingenieurskunst – und als einer der fotogensten Lost Places der Welt.

Mein Besuch 2017

Im Jahr 2017 hatte ich die Gelegenheit, diese gewaltige Struktur persönlich zu besuchen – und durfte sogar bis ganz nach oben klettern. Von dort oben offenbart sich ein atemberaubender Blick über den Wald, das Sperrgebiet und die stillen Überreste der Vergangenheit. Die metallenen Gitter ragen wie riesige Rippen in den Himmel, während der Wind zwischen den Stahlstreben singt. Jeder Schritt hallt wider – Stahl, Wind und Zeit bilden hier eine einzigartige Kulisse.

In meiner fotografischen Serie fange ich diesen Kontrast ein: Macht, Geheimnis und Verfall. Duga erzählt vom Größenwahn einer Ä

Atmosphere / Atmosphäre
100%
Risk / Gefahr
100%
Vandalism / Vandalismus
9%
Decay / Verfall
69%

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Amusement Park Pripyat

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Der Vergnügungspark in Prypjat sollte am 1. Mai 1986 feierlich in Betrieb genommen werden. Jedoch kam es genau vier Tage vorher zu dem Unglück. 2017 kursierte ein Youtube Video im Internet, wo eine Gruppe polnischer Touristen, das weltberühmte Riesenrad im Freizeitpark in Prypjat wieder in Gang setzten. Dies löste eine große Welle an Kritik aus. Viele Menschen (darunter Angehörige der Opfer) warfen den Touristen Gedankenlosigkeit und Respektlosigkeit gegenüber den Opfern vor. Nach einigen Wochen wurde dann Stellungnahme verkündet, dass der Film eine „Lüge” sei, da die Hauptachse des Antriebsrades so schwer beschädigt wäre, dass diese sich nicht drehen könnte.

Atmosphere / Atmosphäre
72%
Risk / Gefahr
22%
Vandalism / Vandalismus
41%
Decay / Verfall
61%

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Fish Farm

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Dieser ehemalige Komplex zur Fischzucht wurde zuletzt vor der Katastrophe für diese genutzt. Nach dem Unfall wurde er zum Labor für Hydrobiologie umfunktioniert. Bis 1996 war das Labor noch im Betrieb. Später wurden die Gebäude nur noch teilweise zur Beobachtung genutzt, bis im Jahr 2008 das Gelände ganz aufgegeben wurde. Viele der Laborgeräte wurden von den Wissenschaftlern mitgenommen, der Rest an Gerätschaften ist den Dieben zum Opfer gefallen.

Atmosphere / Atmosphäre
79%
Risk / Gefahr
17%
Vandalism / Vandalismus
11%
Decay / Verfall
59%

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Farm Kopachi


Kindergarten Kopachi

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Das letzte Kind spielte hier im Jahr 1986, kurz vor dem Atomunfall von Tschernobyl. Außerhalb der Städte, zwischen Pripjat und Tschernobyl, liegt dieser Kindergarten mitten im Wald versteckt. Hier ist die Strahlenbelastung um einiges höher als in den umliegenden Gebieten. Bis zu 120 Mikrosievert sind auf dem Gelände Messbar. Das entspricht in etwa einen Transatlantikflug hin und zurück. Zu finden sind in diesem Kindergarten zahlreiche Spielzeuge, sowie Betten und anderes Mobiliar. Es sind stumme Zeugen einer bereits über 30 Jahre zurückliegenden Tragödie.

Atmosphere / Atmosphäre
83%
Risk / Gefahr
26%
Vandalism / Vandalismus
25%
Decay / Verfall
49%

Zone, visited in 2017

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