Lost Places Bilderarchiv –  außergewöhnliche und verlassene Orte weltweit

Lost Places Bilderarchiv –  außergewöhnliche und verlassene Orte weltweit

Church of Agios Elias

Portfolios

Auch diese Kirche befindet sich im von der Türkei besetzten Norden Zyperns. Erbaut und fertiggestellt wurde sie bereits 1925. Seit dem hat sich baulich kaum etwas verändert, allerdings wurde 1955 der Kirchturm für eine zweite zusätzliche Glocke vergrößert. Mit dem Zypernkonflikt und der anschließenden Teilung Zyperns 1983 wurde die Kirche Agios Elias, im Distrikt Famagusta, aufgegeben und verlassen. Seit dem haben zahlreiche Tauben ein neues Zuhause in dem alten Gotteshaus im heutigen Yarköy (früher Ayiliya oder griechisch: Άγιος Ηλίας Heiliger Elias) gefunden. Die Bausubstanz scheint 2022 kaum noch zu retten zu sein.

Atmosphere / Atmosphäre
34%
Risk / Gefahr
8%
Vandalism / Vandalismus
52%
Decay / Verfall
46%

Cyprus, visited in 2022

Falls Ihnen ein Foto ganz besonders gut gefällt und Sie einen Kunstdruck dessen erwerben möchten, können Sie dies im Lost Places Shop tun. Falls Sie Interesse an Fotografien für eine Dokumentation oder sonstige mediale Verwendung haben, schreiben Sie mir direkt eine E-Mail an info@lost-places.com.


Varosha

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Varoscha (oder auch Varosia / Varosha genannt) war bis zur Teilung Zyperns das größte Urlaubsparadies der Insel. Es ist ein Stadtteil direkt am Meer von Famagusta bzw. Gazimağusa und gehört seit 1983 zur bis heute umstrittenen Türkischen Republik Nordzypern. Gegründet wurde der Stadtteil von griechischen Migranten 1956. Dominiert wird die Küste bis heute von mehr als 100 riesigen leerstehenden Hotelkomplexen und Apartmenthäusern, die während des Massentourismus der 1960er und 1970er Jahre erbaut worden sind. Zu diesem Zeitpunkt erwirtschaftete Varoscha 53,7 % der Gesamteinnahmen des Tourismusgewerbes auf Zypern. Mit der Besatzung durch die türkische Armee wurde das Urlaubsparadies am 14. August 1974 zum Sperrgebiet erklärt. Bekannt ist die Küstenregion für das azurblaue Wasser, welches einer der Gründe war, warum über 30 Kinos und Theater, rund 20 Banken, sowie ca. 3.000 Geschäfte aus dem Boden gestampft worden sind. Varoscha wurde außerdem die Côte d’Azur Zyperns genannt. Die italienische Filmschauspielerin Sophia Loren besaß bspw. eine Villa direkt am Strand. In den darauffolgenden Jahrzehnten gab es immer wieder Debatten darüber, was mit Varoscha geschehen sollte. Einigungen gab es bis heute keine. Deshalb konnte die Natur sich die Stadt Schritt für Schritt wieder zurückerobern. So wurde der Strand zu einer der wichtigsten Nistplätze für die bedrohte Grüne Meeresschildkröte. Im Sommer 2021 wurde die Geisterstadt Varoscha vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan für den Tourismus freigegeben. Die Hauptstraßen wurden neu geteert und es ist möglich, die Stadt mit einem Leihfahrrad in gemütlicher Atmosphäre zu erkunden. Die Nebenstraßen und Gebäude blieben dabei unangetastet und bieten ein skurriles und surreales Bild. Obendrein wurden zwischen den verfallenen Gebäuden Cafés und Restaurants eröffnet, welche die wieder in die Stadt strömenden Touristen versorgen. Führungen konnten bei meinem Aufenthalt ebenfalls gebucht werden. Wissenswert ist allerdings, dass die Wiedereröffnung der Stadt im Widerspruch zu bestehenden UN-Resolutionen steht. Das Vorgehen Erdoğans verurteilte der UN-Sicherheitsrat einstimmig, ebenso die Generalsekretärin des Europarats Marija Pejčinović Burić. Ein Bericht der Fernsehserie Galileo zur Geisterstadt Varoscha kann unter www.galileo.tv eingesehen werden. Informationen zu Touren durch die Region Famagusta findet ihr zum Beispiel unter gargatours.com.

Atmosphere / Atmosphäre
87%
Risk / Gefahr
4%
Vandalism / Vandalismus
6%
Decay / Verfall
82%

Cyprus, visited in 2022

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Craco

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Das kleine italienische Dorf Craco (Alt-Craco), welches vermutlich im 8. Jahrhundert gegründet wurde, liegt in der Region Basilikata und steht seit der Evakuierung 1963 leer. Der Grund waren mehrere Erdrutsche, die zwischen 1959 und 1972 durch Arbeiten an der Kanalisation und Wasserversorgung ausgelöst worden waren. Die ca. 2000 Bewohner wurden in das nahegelegene Tal umgesiedelt. Dort wurde das Dorf Craco Peschiera gegründet. Als 1980 das Irpinia-Erdbeben mit Erdstößen der Stärke 6,89 auf der Momenten-Magnituden-Skala wütete, wurde die Altstadt von Craco komplett aufgegeben. Zu sehen gibt es allerdings bis heute noch jede Menge historisch wertvolle Gebäude. Zum Beispiel vier Palazzi aus dem 15. Jahrhundert und die 30 m lange Chiesa Madre. Zudem das Kapuzinerkloster am Fuße von Craco, welches bis heute zeitweise als Veranstaltungsort genutzt wird. Wissenswert ist außerdem, dass durch das Erdbeben viele weitere Dörfer betroffen waren, da es die gesamten Regionen Kampanien und Basilicata erschüttert wurden. Bis Oktober 2020 war das Geisterdorf Craco eine Touristenattraktion, verwaltet von Craco Ricerche s.r.l. und Ass. Montedoro AeSS, die gegen eine Spende von 10 € pro Person besichtigt werden konnte. Heute ist die Altstadt-Craco wieder im Besitz der Stadtverwaltung von Craco Peschiera und wird zurzeit von Ziegen, Schafen, Rindern und anderen Tieren als Unterschlupf genutzt. Seit 2010 steht das Geisterdorf Craco auf der Liste der gefährdeten Kulturdenkmäler des World Monuments Fund.

Atmosphere / Atmosphäre
76%
Risk / Gefahr
68%
Vandalism / Vandalismus
6%
Decay / Verfall
83%

Italy, visited in 2022

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Mammari Sandstone Caves

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Aus diesen Höhlen wurde Sandstein für zahlreiche Gebäude im Nikosia Bezirk abgebaut. Unter anderem wurde die Kirche des St. George aus diesem Gestein erbaut. Teile der Höhlen bieten heute Fledermäusen Schutz und zählen zum Nature 2000-Netzwerk. In der unter dem Namen „ellinospilioi“ bekannte Region, gibt es weitere zahlreiche stillgelegte Steinbrüche. Genutzt wurden die meisten ca. 50 Jahre, von 1920 bis 1970. Das Begehen der Höhlen ist durch das immer wieder abbrechende Gestein mit Vorsicht zu genießen. Einige Teile der Sandsteinhöhlen sind durch die Witterung komplett kollabiert. Bei starkem Regen oder Nässe ist es empfehlenswert, auf eine Erkundung zu verzichten.

Atmosphere / Atmosphäre
73%
Risk / Gefahr
35%
Vandalism / Vandalismus
8%
Decay / Verfall
77%

Cyprus, visited in 2022

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Red Cliffs Tank Graveyard

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Dieser Panzerfriedhof dient dem britischen Militär als Übungsplatz. Die zu sehenden Panzer sind sogenannte Hartziele (ausgemusterte Panzerfahrzeuge, die auf militärischen Übungsflächen zu Ausbildungszwecken benutzt werden). Sie sind fast alle mit Beton gefüllt, um dem Verfall durch die starke Witterung der salzigen Meeresluft zu trotzen. Auf dem ca. 57 Hektar großen Areal befinden sich mehrere ausrangierte T-80 Kampfpanzer und M113-Personentransporter. Zudem gibt es zahlreiche künstlich angelegte Schützengräben und Befestigungsanlagen. Vor der Mitnahme von metallischen Gegenständen wird ausdrücklich gewarnt. Wissenswert ist zudem, dass das Gelände nicht betreten werden darf, wenn die rote Fahne gehisst wurde. Es handelt sich um einen aktiven Übungsplatz des britischen Militärs, bei Beflaggung finden Übungen auf dem Gelände statt.

Atmosphere / Atmosphäre
85%
Risk / Gefahr
16%
Vandalism / Vandalismus
27%
Decay / Verfall
67%

Cyprus, visited in 2022

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St. Philips Hospital

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Dieses ehemalige private Krankenhaus, mit Platz für 100 Betten, war nur 18 Jahre in Betrieb. Es eröffnete 1995 seine Pforten und schloss die selbigen bereits 2012 aufgrund finanzieller Probleme wieder. Es umfasste ein breites Spektrum an medizinischen und chirurgischen Eingriffen. Beispielsweise Physiotherapie, Geburtshilfe und vieles mehr. Das St. Philips Hospital bot zudem stationäre und ambulante Behandlungen mit modernster Technologie und den neuesten medizinischen Verfahren. Es gehörte dem maltesischen Politiker Frank Portelli. Zurzeit steht das Krankenhaus durch zahlreiche Polizeieinsätze in den Schlagzeilen. 2021 legten 9 Teenager in dem Gebäude Feuer, die allesamt von der maltesischen Polizei auf frischer Tat erwischt werden konnten. In Brand geraten ist dabei ein ehemaliger Operationssaal und einige Zimmer und Flure im 2. und 3. Stockwerk. Zurückgeblieben sind bis heute zahlreiche Patientenakten mit sensiblen Daten, Medikamente, das gesamte Mobiliar und die medizinischen Behandlungsgeräte. Wie eine zukünftige Nutzung des riesigen Gebäudes aussehen könnte, wird bis heute scharf in der Politik diskutiert. Der letzte Versuch der Regierung, das Gebäude für 12,4 Millionen Euro zu erwerben, erfolgte 2012. Er scheiterte nach wenigen Monaten, als die Regierung aus bis heute unbekannten Gründen vom Deal zurücktrat.

Atmosphere / Atmosphäre
64%
Risk / Gefahr
26%
Vandalism / Vandalismus
69%
Decay / Verfall
72%

Malta, visited in 2022

Da dieser Ort nicht offiziell zu besichtigen ist, darf ich keinen genauen Standort im Internet veröffentlichen. Ich bitte um Verständnis.

This place is not officially open for visitors, I am not allowed to publish the exact coordinates or give out any information. I ask for your understanding.

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Cactus Bridge

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Diese ehemalige Brücke führte eine Schnellstraße in der süditalienischen Region Basilicata über den 120 Kilometer langen Fluss Bradano. Das Bauwerk steht seit nun mehr als 30 Jahre ungenutzt direkt neben einer neuen Autobahn. Die Stahlbetonkonstruktion ist mittlerweile stark von der Witterung angegriffen. Kakteen und Bäume wachsen direkt auf dem Beton und es klaffen große Risse in der Struktur der 160 Meter langen und 10 Meter breiten Brücke.

Atmosphere / Atmosphäre
25%
Risk / Gefahr
9%
Vandalism / Vandalismus
5%
Decay / Verfall
61%

Italy, visited in 2022

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Wied Qanotta Chapel and Villa

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Diese alte Villa, mit dem Namen „Palazzo Gerxija“, liegt zusammen mit einer großen Kapelle in einem Wadi auf Malta, welches Wied Qannotta (Teil der St. Paul’s Bay) heißt. Umgeben von einer wunderschönen Landschaft fristet die ca. 800qm große Anlage ihr Dasein. Das Baujahr der Kapelle wird auf das frühe 16. Jahrhundert geschätzt. Am 8. Dezember 1717 wurde sie zum Fest der Unbefleckten Empfängnis offiziell eingeweiht. Damals befand sich in der Apsis ein riesiges Gemälde, welches die Unbefleckte Empfängnis zeigte. Es ist heute leider nicht mehr zu sehen. Wann die Villa erbaut wurde, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Zuletzt wohnte eine alte Frau in dem Anwesen, welche das Gebäude vor einigen Jahren aufgrund ihres Alters verlassen musste. Anwohner berichten seit dem von zahlreichen „Geistergeschichten“. Tiergeräusche und Stimmen sollen nachts zuhören sein, die unwillkommene Eindringlinge verscheuchen. Was mit den Gebäuden in Zukunft passieren soll, ist ungewiss, da das Grundstück immer noch in Privatbesitz ist. Vorbeikommende Wanderer benutzten die Kapelle für ihre Gebete oder nutzen die Räumlichkeiten der Villa als Rastplatz auf ihren Reisen.

Atmosphere / Atmosphäre
58%
Risk / Gefahr
22%
Vandalism / Vandalismus
13%
Decay / Verfall
56%

Malta, visited in 2022

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Ghost Car Park Akrotiri

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Zypern wurde 1974 geteilt, nachdem die türkische Invasion auf der Insel dazu geführt hatte, dass Tausende von Einwohnern ihr Leben im südlichen Teil Zyperns aufgegeben hatten und über den britischen Militärflughafen geflohen sind. Viele fliehende türkische Zyprioten ließen ihre Autos und Motorräder am Flughafen der British Sovereign Base Area (SBA) in Akrotiri in der Nähe der Stadt Limassol zurück. Sogar die Busse, mit denen die flüchtende Bevölkerung in das britische Gebiet gefahren wurde, stehen bis heute noch auf dem Gelände. Das rostige Aussehen wurde den Fahrzeugen durch einen Brand der 1991 wütete verliehen. 2016 versuchte eine Initiative, die Fahrzeuge wieder mit ihren ursprünglichen Besitzern zu vereinen, dies gelang aber nur bei sehr wenigen. Rund 20 Eigentümer der insgesamt etwa 400 abgestellten Fahrzeuge haben sich an die Initiative gewandt und konnten nachweisen, dass sie die ursprünglichen Eigentümer sind. Die Transportkosten müssen die Eigentümer selbst zahlen, allerdings werden die Gelder für türkisch-zypriotische Gemeinschaftsprojekte genutzt.

Atmosphere / Atmosphäre
75%
Risk / Gefahr
14%
Vandalism / Vandalismus
2%
Decay / Verfall
87%

Cyprus, visited in 2022

Da dieser Ort nicht offiziell zu besichtigen ist, darf ich keinen genauen Standort im Internet veröffentlichen. Ich bitte um Verständnis.

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Nicosia International Airport

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Auf dem Internationalen Flughafen Nikosia (NIC) herrschte von 1939 bis 1974 reger Betrieb. Tausende von Fluggästen sind hier täglich abgefertigt worden. Der Höhepunkt des internationalen Flugverkehres wurde 1973 mit schätzungsweise 800.000 Reisenden verzeichnet. Dies änderte sich allerdings mit der Teilung Zyperns und der türkischen Invasion über Nacht. Der Hauptstadtflughafen wurde bei heftigen Gefechten zwischen zypriotischen und türkischen Streitkräften versucht einzunehmen. 1974 wurde der Flughafen zur UN-Schutzzone erklärt und ist seit dem Teil der sogenannten 180 Kilometer langen „Green Line„. Eine militärische Nutzung erfolgte kurze Zeit nach der Fertigstellung des Flughafens durch die Royal Air Force (RAF Nicosia) und im Zweiten Weltkrieg für kurze Zeit als Basis der alliierten Streitkräfte. Die letzten Flüge fanden mit einer UN-Sondergenehmigung statt, als drei verbliebene Cyprus Airways Flugzeuge, die seit der türkischen Invasion von 1974 dort gestrandet waren, von British Airways Ingenieuren gerettet und nach London geflogen wurden. Heutzutage verfügt die Insel Zypern über drei Flughäfen. Der Paphos Airport (PFO) und der Larnaka Airport (LCA) im Süden, zudem der Ercan Airport im Norden. Der Ercan International Airport wird allerdings nur von der Türkei aus angeflogen. Durch diese drei Flughäfen wird der ehemalige Internationale Flughafen von Nikosia allerdings voraussichtlich nie wieder in Betrieb genommen. Projekte, den Flughafen zu einer Begegnungsstätte von Süd und Nord-Zyprioten umzufunktionieren, sind immer wieder gescheitert. Aktuell gibt es keine Fortschritte, wie sich das riesige Areal in Zukunft weiterentwickeln könnte. Der Zutritt zu der UN-Schutzzone ist der Öffentlichkeit strengstens untersagt. Das in der Galerie zusehende Flugzeugwrack ist das Kurz- und Mittelstrecken konzipiertes strahlgetriebenes Verkehrsflugzeug Hawker Siddeley Trident (DH.121). Wissenswert ist außerdem, dass die zyprische nahegelegene Hauptstadt Nikosia nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 die letzte geteilte Hauptstadt Europas ist.

Atmosphere / Atmosphäre
91%
Risk / Gefahr
86%
Vandalism / Vandalismus
5%
Decay / Verfall
64%

Cyprus, visited in 2022

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