Lost Places Bilderarchiv –  außergewöhnliche und verlassene Orte weltweit

Lost Places Bilderarchiv –  außergewöhnliche und verlassene Orte weltweit

Maison du Notaire Bolly

Portfolios

In dieser Galerie handelt es sich um eine Villa die 1870 erbaut wurde. Damals bot sie mit drei großen Nebengebäuden und einer Grundstücksfläche von ca. 8.000 qm² Platz zum Wohnen und Arbeiten. Jedoch verfiel das Anwesen in den 80er Jahren nach und nach und das Grundstück verwilderte aus unbekannten Gründen. Der auch noch jetzige Eigentümer zahlte kurz darauf die Grundstücksteuer nicht mehr, weshalb die Stadt seit 1994 gegen den Besitzer rechtlich vorgeht. Jedoch mahlen anscheinend auch die „belgischen Mühlen“ ähnlich wie in Deutschland sehr langsam. Sogar im Jahr 2021 steht das Haus immer noch leer und das Grundstück verweist zunehmend. Das Innere des Anwesens ist nicht mehr betretenswert und gefährlich. Fotomotive sucht man hier vergebens. Die Bausubstanz ist nahezu nicht mehr vorhanden. Die Decken, Treppen und Wände sind eingestürzt. Zudem ist das gesamte Gelände zum Großteil vom Besitzer selbst bewusst zugemüllt worden. Außerdem befinden sich einige Autowracks auf dem Gelände. Unter anderem zwei Ford Transits 71 (Facelift 1971) und zwei Citroën Dyane. Eine alte Postkarte des Anwesens zur Blütezeit findet ihr HIER.

Atmosphere / Atmosphäre
26%
Risk / Gefahr
22%
Vandalism / Vandalismus
68%
Decay / Verfall
71%

Belgium, visited in 2021

Da dieser Ort nicht offiziell zu besichtigen ist, darf ich keinen genauen Standort im Internet veröffentlichen. Ich bitte um Verständnis.

This place is not officially open for visitors, I am not allowed to publish the exact coordinates or give out any information. I ask for your understanding.

Falls Ihnen ein Foto ganz besonders gut gefällt und Sie einen Kunstdruck dessen erwerben möchten, können Sie dies im Lost Places Shop tun. Falls Sie Interesse an Fotografien für eine Dokumentation oder sonstige mediale Verwendung haben, schreiben Sie mir direkt eine E-Mail an info@lost-places.com.


Panzerfriedhof im Emsland

Portfolios

Dieser Panzerfriedhof, mit insgesamt 24 Panzern, ist auch als „Panzerfriedhof Sögel“ bekannt. Er liegt unmittelbar von dem seit 1941 von den Nationalsozialisten umgesiedelten Dorf Wahn (Hümmling) entfernt. Grund für die Zwangsumsiedlung war die Erweiterung des Kruppschen Schießplatzes im Emsland. Bei den auf einem Feld stehenden entmilitarisierten und versiegelten Panzern handelt es sich um 23 M24 Chaffees und einen Leopard 1 Panzer. Diese werden als Hartziele bei artilleristischen Schießübungen aus bis zu 30 Kilometern Entfernung beschossen. Ziel ist es dabei die Wirkung der Geschosse auf intakte Panzer zu testen. Leider wurden, als sich der Standort des Übungsplatzes über die sozialen Medien und Büchern wie den Atlas Obscura verbreitet hat, zahlreiche Panzer beschädigt und beschmiert. Die versiegelten Panzer wurden aufgebrochen und z.B. als Partylocation genutzt. Dies führte selbstverständlich zu immer häufiger werdenden Ärger mit dem Militär. Denn die Bundeswehr führt bis heute noch Übungen auf dem Gelände durch. Seit 2020 ist der Panzerfriedhof nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich und durch einen neuen Zaun abgesperrt. Ein Interview des NDR’s mit dem Wehrtechnischen Dienststellen Leiter über den Panzerfriedhof Sögel findet ihr HIER.

Atmosphere / Atmosphäre
55%
Risk / Gefahr
6%
Vandalism / Vandalismus
24%
Decay / Verfall
57%

Germany, visited in 2018

Da dieser Ort nicht offiziell zu besichtigen ist, darf ich keinen genauen Standort im Internet veröffentlichen. Ich bitte um Verständnis.

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Zeche Ewald

Portfolios

Bei der Zeche Ewald handelt es sich um ein Steinkohlen-Bergwerk in Herten in Nordrhein-Westfalen dessen Betriebsbeginn bereits im Jahr 1877 war. Die Abteufarbeiten des ersten Schachtes (Hilger) begannen sogar im Jahre 1872. 1884 war er mit 624 m der tiefste Schacht im ganzen Ruhrgebiet. Jedoch bedeutete das Zechensterben im Ruhrgebiet natürlich auch das Aus für die Zeche Ewald. Am 28.03.2000 wurde die letzte Förderschicht gefahren. Anfang 2001 erfolgte schließlich die komplette Stilllegung der Anlage. Die Zechengebäude wurden nach und nach von den Altlasten befreit und immer mehr Firmen siedelten sich auf dem riesigen Zechengelände an. Insgesamt sind nach der Schließung und die danach erfolgte Umnutzung der Gebäude rund 1.000 neue Arbeitsplätze bei über 20 neuen Betrieben entstanden. Auch in der Kultur und Veranstaltungsbranche ist die Zeche Ewald eine angesagt Eventlocation geworden. So finden z. B. die Kustom Kulture Tattoo Show, die Extraschicht oder die Revierkunst auf dem Zechengelände statt. Die hier zu sehnenden Aufnahmen stammen zum Teil aus den bereits wieder genutzten und den noch nicht wieder genutzten Räumlichkeiten. Diese können teilweise von der Öffentlichkeit zu bestimmten Veranstaltungen betreten werden. Wie z. B. die Schwarzkaue zur Revierkunst. Mein Dank geht außerdem an die netten Menschen, die sich die Zeit genommen haben, die nicht offiziell zu besuchenden Abschnitte der Zeche aufzuschließen und mir die Geschichte dieser zu erläutern. Außerdem ist noch wissenswert das im April 2021 in der Zeche Ewald ein Endzeit-Kurzfilm gedreht wurde. Ein paar Einblicke hinter den Kulissen könnt ihr in diesem Youtube Video erhaschen.

Atmosphere / Atmosphäre
49%
Risk / Gefahr
27%
Vandalism / Vandalismus
10%
Decay / Verfall
44%

Germany, visited in 2020

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Sanatorium Imereti

Portfolios

Das Sanatorium Imereti wurde 1961 von den Architekten Vladimir Alexi-Meskhishvili und L. Janelidze im stalinistischen Architekturstil erbaut. Die Bauzeit betrug insgesamt 11 Jahre. Es wurde für rund 300 Patienten ausgelegt, die eine Vielzahl von Erholungsmöglichkeiten innerhalb des Gebäudes hatten. So war der Kuppelsaal und der Ballsaal das Highlight der Anlage. Allerdings durfte wie oft in Tskaltubo (Englisch: Zqaltubo) auch eine große Parkanlage mit einer Vielzahl von exotischen Pflanzenarten nicht fehlen. Spezialisiert war das Sanatorium Imereti auf Erkrankungen des Nervensystems. Seit 1993 wurden Flüchtlingsfamilien aus dem Georgisch-Abchasischen Konflikt in dem Gebäudekomplex untergebracht und haben dort längerfristig ein neues „Zuhause“ gefunden. Allerdings wurde das Sanatorium bereits vor meinem Besuch an einen neuen Investor für rund 3 Millionen Lari (umgerechnet rund 720.000 Euro) an einen neuen Investor verkauft. Die Investitionssumme wird auf mindestens 10 Millionen Lari geschätzt. Es ist somit die vierte Liegenschaft, nach dem Sanatorium Shakhtar, Iveria und Tsiskari, die in ein Luxushotel umgewandelt werden und der Stadt Tskaltubo (Georgisch: წყალტუბო)  zu neuem Glanz verhelfen soll.
Atmosphere / Atmosphäre
54%
Risk / Gefahr
9%
Vandalism / Vandalismus
24%
Decay / Verfall
62%

Georgia, visited in 2019

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Red Chairs by Patrick Demazeau

Portfolios

Seit 2007 hielt sich im Internet das Gerücht, das die hier zu sehenden roten Stühle in Polen stehen würden. Angeblich wurde eine Hochzeitszeremonie kurz vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1939 durch die deutsche Invasion unterbrochen und die Stühle blieben herrenlos im Wand zurück. Als man sie Jahre später verlassen im Wald fand, wuchsen Bäume durch die roten Stühle. Seit diesem Tag wurden sie angeblich jedes Jahr mit neuer roter Farbe gestrichen, um an den Beginn des Krieges zu erinnern. So zumindest der Mythos der im Netz kursierte. In Wahrheit allerdings handelt es sich um ein Kunstwerk des französischen Künstlers Patrick Demazeau aus dem Jahr 2001. Es trägt den Namen „Concerto de la nature“ und steht in einem belgischen Wald, nahe der Stadt Gesves in der Provinz Namur. Zu sehen sind genau 25 Stühle, durch die scheinbar 25 Bäume gewachsen sind. Inspiriert wurde die Installation von „Les Quatre Saisons de Antonio Vivaldi„. Es war Patrick Demazeaus erste bekannte Kunstinstallation, die heute noch von dem Verein „La fete de mai“ gepflegt wird. Für weitere Informationen und Neuigkeiten zu den Projekten des Künstlers schaut gerne auf die Homepage „nature.art.free.fr„.

Atmosphere / Atmosphäre
53%
Risk / Gefahr
0%
Vandalism / Vandalismus
0%
Decay / Verfall
51%

Belgium, visited in 2021

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Cosmic Ray Station

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Diese ehemalige Forschungseinrichtung für kosmische Strahlung ist im Winter vollständig von der Zivilisation abgeschnitten. Die Anlage liegt auf einer Höhe von 3.200 Metern und wurde nie fertiggestellt. Sie sollte dazu genutzt werden energiereiche Teilchen aus dem Weltraum (kosmische Strahlung) zu beobachten und zu erforschen. Wissenswert ist außerdem das ca. 90% der kosmischen Strahlung Protonen sind, 9% Alpha-Teilchen und die restlichen 1% sind andere Teilchen.
Atmosphere / Atmosphäre
85%
Risk / Gefahr
0%
Vandalism / Vandalismus
59%
Decay / Verfall
77%

Armenia, visited in 2018

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Bärenhöhle Kleve

Portfolios

Dieser imposante Baum befindet sich am Rand der Stadt Kleve, im schönen Nordrhein-Westfalen. Genauere genommen handelt es sich bei der sogenannten „Bärenhöhle“ um das freiliegende Wurzelwerk einer über 200 Jahre alten Buche. Direkt an einem Hang gelegen erstreckt sich ein Gewirr von riesigen Wurzeln über den Erdboden des Klever Waldes, durch welches man sogar hindurch klettern kann. Steht man im inneren des Wurzelwerkes, ist die „Decke“ der Bärenhöhle ca. 1,5 Meter hoch. Dieser interessante Ort ist zwar kein „Lost Place“ im eigentlichen Sinne, doch ein außergewöhnliches Naturschauspiel, welches mich sehr beeindruckt hat. Besonders bei Schnee und Eis, scheint man in eine Fantasiewelt abzutauchen, welche die Größe dieser uralten mysteriös anzuschauenden Buche nochmals hervorhebt. Eine passende Wanderroute zur Bärenhöhle findet ihr HIER.

Atmosphere / Atmosphäre
61%
Risk / Gefahr
4%
Vandalism / Vandalismus
5%
Decay / Verfall
46%

Germany, visited in 2021

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Central Elektrik Kelmsh

Portfolios

In dieser Galerie ist das größte Wärmekraftwerk Albaniens zu sehen. Es steht in der Stadt Fier, die 85.000 Einwohner hat. Seit 2007 ist die Anlage stillgelegt und wird nach und nach demontiert. Im Jahr 2014 besuchte ich diesen riesigen Industriekomplex und staunte nicht schlecht, als ich die gigantischen Hallen des ehemaligen Kraftwerkes betrat. Seit 2016 sind die meisten Maschinen bereits demontiert und die Hallen ist nur ein Betongerippe.

In this gallery, you can see the largest thermal power plant in Albania. It is located in the city of Fier, which has 85,000 inhabitants. The plant has been decommissioned since 2007 and is gradually being dismantled. In 2014 I visited this gigantic industrial complex and was amazed when I entered the massive halls of the former power plant. Most of the machines have been dismantled since 2016 and the halls are just a concrete frame.

Atmosphere / Atmosphäre
11%
Risk / Gefahr
59%
Vandalism / Vandalismus
7%
Decay / Verfall
54%

Albania, visited in 2014

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Kobayr Monastery

Portfolios

Die Kobayr Monastery ist ein mittelalterliches Kloster in der nordarmenischen Provinz Lori. Die Geschichte des Klosters begann bereits im 12. Jahrhunderts, als dieses als Armenisch-Apostolischen Kirche erbaut wurde. Kurz darauf wurde es in ein Kloster der Georgisch-Orthodoxen Kirche umgebaut. Den Namen des Klosters verdankt es dem gleichnamigen Ort Kobayr (armenisch: Քոբայր | georgisch: ქობაირი). Dieser wurde vermutlich aus dem Georgischen „kob“ und dem Armenischen „ayr“ verbunden. Beide Wörter bedeuten Höhle. Wie in der Galerie zu sehen gibt es viele Felshöhlen in der Umgebung, in denen vor langer Zeit Einsiedler Mönche gewohnt haben. Das Gelände des Klosters umfasst eine Hauptkirche, die Mariamashen-Kirche, eine Kapelle, ein Refektorium, einen Glockenturm und eine Einschiffige Grabkapelle. Wissenswert ist, das die Kobayr Monastery im 13. Jahrhundert bereits verlassen wurde und erst im 17. Jahrhundert dort wieder Leben einkehrte. Und zwar mit der ursprünglichen armenisch-apostolische Lehre. Einige Jahrzehnte später wurde das Kloster allerdings bereits wieder aufgegeben. 1971 wurden einige Wandgemälde wieder hergestellt, die allerdings nur teilweise überdacht sind, da das Dach der Hauptkirche schon wie vielen Jahren davor eingestürzt war. Zwei Räumlichkeiten können heute zum Beeten und zum Anzünden von Kerzen genutzt werden. Kerzen werden besonders zur vorweihnachtlichen Adventszeit „Hisnag“ entzündet, sie beginnt ca. 7 Wochen vor Weihnachten und endet am 5. Januar des Folgejahres. Der Glockenturm wurde ebenfalls Restauriert, wo hingegen der Rest der Gebäude seit 2006 nur provisorisch mit Gerüsten gestützt ist und weiterhin verfällt. Eine liebe alte armenische Dame, die ihr Haus direkt am Aufstieg zum Kloster hat, macht sich die wenigen Touristen zunutze und verkauft Marmelade und andere hausgemachte Leckereien.

Atmosphere / Atmosphäre
88%
Risk / Gefahr
9%
Vandalism / Vandalismus
4%
Decay / Verfall
79%

Armenia, visited in 2018

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Castle Izjaslaw

Portfolios

Das Schloss Izjaslaw, oder auch Palast des Sangushki-Prinzen (Пала́ц кня́зів Санґу́шків) genannt, steht in der ca. 16.000 Einwohner großen Stadt Izjaslaw in der Ukraine. Dieser Palast wurde 1754 bis 1770 im Barockstil erbaut und diente zuerst als Privatwohnsitz und Regierungszentrum der ukrainisch-litauischen Fürstenfamilie Sangushki (Санґушки). Ende des 19. Jahrhunderts wurde er von der russischen kaiserlichen Armee in eine Kaserne umfunktioniert. Die Rote Armee ging später nicht zimperlich mit dem Kulturerbe um. Es wurde zahlreiches Interieur, Ornamente und andere wertvolle Gegenstände aus dem Schloss gestohlen. 1963 wurde der Gebäudekomplex unter Denkmalschutz gestellt, was die voranschreitende Zerstörung des Palastes aber nicht schmälerte. Nach der Unabhängigkeitserklärung der Ukraine im Jahr 1991 änderte sich leider wenig. Der Palast verfällt weiterhin und ist das Ziel von Dieben und Vandalen geworden. Heute ist das Anwesen eine Ruine. Ein Dach gibt es längst nicht mehr, von Türen und Fenstern ganz zu schweigen.

Atmosphere / Atmosphäre
68%
Risk / Gefahr
24%
Vandalism / Vandalismus
19%
Decay / Verfall
81%

Ukraine, visited in 2016

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