Lost Places Bilderarchiv –  außergewöhnliche und verlassene Orte weltweit

Lost Places Bilderarchiv –  außergewöhnliche und verlassene Orte weltweit

Farm Kjell

Portfolios

Diese Bildergalerie gewährt einen beeindruckenden Blick auf eine verlassene „typisch norwegische“ Farm. Das hölzerne Farmhaus, das auf einem 6.500 Quadratmeter großen Grundstück thront, ist von mehreren Autowracks umgeben. Diese Szenerie spielt sich inmitten der rauen Landschaft Norwegens ab, und dennoch hat die Farm, trotz der Einflüsse der Witterung, ihre Relikte vergangener Tage bewahrt. Im Inneren des alten Farmhauses finden sich erstaunliche Schätze – Unterlagen, die bis ins Jahr 1920 zurückreichen.

Schlendert man über die verwilderten Wiesen des Anwesens entdeckt man zudem zwei alte Traktoren aus den 1960er Jahren. Es handelt sich dabei um die Modelle Mc Cormick International Farmall D-430 und D-440 Standard. Diese landwirtschaftlichen Fahrzeuge, einst das Rückgrat der bäuerlichen Arbeit, liegen nun eingebettet in der Natur und fristen dort ihr Dasein.

Atmosphere / Atmosphäre
85%
Risk / Gefahr
7%
Vandalism / Vandalismus
0%
Decay / Verfall
32%

Norway, visited in 2023

Da dieser Ort nicht offiziell zu besichtigen ist, darf ich keinen genauen Standort im Internet veröffentlichen. Ich bitte um Verständnis.

This place is not officially open for visitors, I am not allowed to publish the exact coordinates or give out any information. I ask for your understanding.

Falls Ihnen ein Foto ganz besonders gut gefällt und Sie einen Kunstdruck dessen erwerben möchten, können Sie dies im Lost Places Shop tun. Falls Sie Interesse an Fotografien für eine Dokumentation oder sonstige mediale Verwendung haben, schreiben Sie mir direkt eine E-Mail an info@lost-places.com.


Convento de Nossa Senhora do Desterro

Portfolios

Das Kloster Nossa Senhora do Desterro liegt auf einem Hügel neben der Stadt Monchique und ist über die Straße Caminho do Convento erreichbar. Es wurde 1631 von Pero da Silva gegründet und gehört dem Dritten Franziskanerorden. Das Gebäude im manuelinischen Stil hat eine viereckige Form mit verschiedenen Bereichen, darunter ein Atrium, eine Kirche, Kapellen, Zellen, Refektorium und Kreuzgang. Das Atrium diente traditionell dazu, den Armen Essen anzubieten.

Das Kloster wurde durch das Erdbeben von 1755 zerstört, später wieder aufgebaut und 1834 im Zuge des Aussterbens religiöser Orden geschlossen. In den 1970er Jahren wurde es von Menschen aus ärmlichen Verhältnissen bewohnt. Der dazugehörige Magnolienbaum, als größter Europas bekannt, starb 2016. Die Gemeinde begann in den 1980er Jahren mit dem Erwerb des Grundstücks und restaurierte es ab 2003. Trotz Bemühungen, das Kloster für kulturelle Veranstaltungen zu nutzen, blieb es größtenteils in einem ruinösen Zustand.

Im Juni 2023 wurde das Kloster in das staatliche Revive-Programm aufgenommen, um seine touristische Nutzung zu fördern. Die Gemeinde strebt eine Partnerschaft mit privaten Investoren an, um das Kloster zu sanieren und teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein genehmigtes Projekt von 2004 sieht die Umwandlung in ein Luxushotel oder Gasthaus vor. Während des Brandes von Monchique im Jahr 2018 wurde das Kloster von den Flammen bedroht, konnte jedoch durch das Eingreifen der Bewohner gerettet werden.

Atmosphere / Atmosphäre
77%
Risk / Gefahr
13%
Vandalism / Vandalismus
9%
Decay / Verfall
81%

Portugal, visited in 2023

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Al-Abbasiyya Mosque

Portfolios

Die Al-Abbasiyya Moschee und die wenigen nicht in der Galerie zusehenden verbliebenen Gebäude sind heute die letzten Überreste des einstigen Dorfes Al-Abbasiyya, das bereits im Jahr 1596 in den osmanischen Steuerregistern unter dem Namen Yahudiya in der Nahiya von Ramla der Liwa von Gaza verzeichnet war. Der erhaltene Schrein von al-Nabi Huda, wurde wie die Moschee, aus Stein gefertigt und ist von einer Kuppel gekrönt. Heute ist Sie verlassen und dem Verfall preisgegeben.

Der französische Entdecker Victor Guérin besuchte das Dorf im Jahr 1863 und dokumentierte, dass mehr als 1.000 Menschen in Häusern aus Lehmziegeln mit Palmblätterdächern lebten. In der Nähe stieß er auf einen alten Sarkophag, der als Trog verwendet wurde. Eine osmanische Dorfliste von 1870 zeigte, dass El-Jehudie 835 Einwohner in 246 Häusern hatte. Im Jahr 1882 beschrieb der Palestine Exploration Fund (PEF) den Ort als ein großes Schlammdorf, umgeben von Palmen und versorgt von einem Teich. Ein zerstörter Panzer oder Birkeh wurde südlich des Dorfes bemerkt. Bei der Palästina-Volkszählung von 1922 hatte Yahudiya eine Bevölkerung von 2.437 Einwohnern, ausschließlich Muslime. 1931 stieg die Bevölkerung auf 3.258 Einwohner, darunter 5 Christen. Der Name Al-Yahudiya wurde 1932 offiziell in Al-‚Abbasiyya geändert, um jegliche Verbindung mit Juden zu vermeiden und stattdessen einem Scheich namens al-‚Abbas zu gedenken.

Im Verlauf des Palästinakrieges von 1948 wurde Al-Abbasiyya zunächst im Rahmen der Operation Hametz attackiert und schließlich während der Operation Dani entvölkert. Die Stadt, die sich 13 km östlich von Jaffa befand, verzeichnete im Jahr 1945 eine Bevölkerung von 5.800 Einwohnern, bestehend aus Muslimen, Juden und Christen. Im Dezember 1947 kam es zu einem Angriff auf Al-Abbasiyya durch die Irgun, bei dem sieben Araber getötet und sieben weitere verletzt wurden. 1948 forderte David Ben-Gurion die Zerstörung von Al-Abbasiyya, und in den Jahren zwischen 1948 und 1954 wurden israelische Siedlungen auf dem entvölkerten Land errichtet.

Atmosphere / Atmosphäre
65%
Risk / Gefahr
9%
Vandalism / Vandalismus
15%
Decay / Verfall
66%

Israel, visited in 2023

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Mine and Trains Mateo

Portfolios

Im Süden Spaniens lud diese ehemalige Mine mit einigen alten Zügen zum Entdecken ein. Die atemberaubende Marslandschaft entstand durch die Verwitterung sulfidischer Schwermetallminerale aus dem Bergbau. Dieser wird in der Region bereits seit mehr als 3.000 Jahre betrieben. Auf dem in der Galerie zusehenden aufgegeben Areal befinden sich zwei Zugmaschinen und rund 60 Waggons aus dem Bergbau, die bereits über 20 Jahre dort ihr Dasein fristen. Diverse Brandschäden an den Gleisen und den Gebäuden deuten auf ein oder mehrere Feuer hin, die dort gewütet haben.

Atmosphere / Atmosphäre
73%
Risk / Gefahr
12%
Vandalism / Vandalismus
3%
Decay / Verfall
73%

Spain, visited in 2023

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Cemitério das Âncoras

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In dieser Galerie ist ein Friedhof für rund 200 Anker zu sehen. Sie sind 1964 am ruhigen Sandstrand Praia do Barril, einer der schönsten Strände in der Ostalgarve, platziert worden. Benutzt wurden die Anker zum Fang von rotem Thunfisch, der hierzulande auch als „Rabil“ bekannt ist. Wobei zu erwähnen ist, dass das traditionelle Fischen in der Algarve auf eine 2.000-jährige Tradition zurückblickt. Zur Fangsaison, von Mai bis September, lebten deshalb bis zu 80 Fischer mit ihren Familien in Barril. Jedoch führte die zunehmende industrielle Fischerei zum Rückgang der Thunfischbestände um 72 % in nur 40 Jahren und machte somit die traditionellen umweltschonenden Fischereitechniken unwirtschaftlich. Heutzutage gibt es fast keinen roten Thunfisch mehr in der Algarven-Region und die Fischerhütten wurden zu Cafés, Bars und Souvenirshops umgewandelt. Die Schmalspurbahn Pedras d’El Rei, die heute Touristen zum Strand befördert, diente ursprünglich zum Transport von Vorräten in die Fischergemeinde und zum Abtransport des roten Thunfischs nach Pedras D’el. Wissenswert ist außerdem, dass die Region für zahlreiche Zugvögel als Rastplatz zwischen Afrika und Europa dient. Zudem beherbergen die Wasserstraßen eine der weltweit größten Konzentrationen von Seepferdchen.

Atmosphere / Atmosphäre
38%
Risk / Gefahr
0%
Vandalism / Vandalismus
0%
Decay / Verfall
50%

Portugal, visited in 2023

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Secret Tunnelsystem C610

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Diese Galerie zeigt eins von mehreren geheimen Tunnelsystemen aus dem Zweiten Weltkrieg, welches direkt in den Felsen von Gibraltar geschlagen wurde. Das hier zu sehende Tunnelsystem führt zu mehreren MG-Stellungen und einem großen Unterstand mit einem drehbaren Geschütz. Das Geschütz, sowie die MG-Stellungen sind allerdings zum Großteil zerlegt und abtransportiert worden. Vermutlich wurde dieser Tunnelabschnitt zwischen 1939 und 1945 errichtet. Das war die intensivste Phase des Tunnelbaus in der Geschichte Gibraltars. In dieser kurzen Zeit wurde das Tunnelsystem von 7 Meilen (ca. 11 km) auf 25 Meilen (ca. 40 km) erweitert. Während andere Tunnelsysteme in Gibraltar für den Tourismus geöffnet wurden, ist bei diesem Abschnitt das Risiko eines Einsturzes zu groß, sodass der Abschnitt bis auf Weiteres unbeachtet verfällt. Die Temperatur in den Tunnelsystemen beträgt kontinuierlich 16 °C (ca. 61 °F) bis 18 °C (ca. 64 °F), wobei die Luftfeuchtigkeit in Teilen der Anlagen bis zu 98 % beträgt. Diese enorme dauerhafte Belastung führte zu einer überaus schnellen Korrosion der Tunnelsysteme.

Atmosphere / Atmosphäre
74%
Risk / Gefahr
55%
Vandalism / Vandalismus
17%
Decay / Verfall
61%

Gibraltar, visited in 2023

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Car and Tank Graveyard Pezinok Grinava

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In den kleinen Karpaten der Slowakei, im beschaulichen Dorf Pezinok Grinava, liegt dieser kleine Auto- und Panzerfriedhof. Knapp 20 Fahrzeuge sind bei meinem Besuch der Natur überlassen worden. Zu finden sind zudem drei ausrangierte Truppentransporter, davon zwei Schützenpanzerwagen Sd.Kfz. 251 und ein Transportpanzerwagen BTR-50 PK (dieser war bis 1993 im Einsatz in der UdSSR sowie der verbündeten Staaten des Warschauer Pakts). Die interessantesten Autos auf dem Gelände für mich waren ein Fiat 500 L von 1972 und ein Trabant 600 (der von 1962 bis 1965 gebaut wurde). Außerdem gab es noch einen LKW des tschechischen Automobilherstellers Tatra zu bestaunen. Der Tatra 148 wurde von 1968 bis 1982 gebaut. Wissenswert ist zudem das Tatra einer der ältesten Automobilhersteller der Welt ist.

Atmosphere / Atmosphäre
14%
Risk / Gefahr
0%
Vandalism / Vandalismus
0%
Decay / Verfall
32%

Slovakia, visited in 2022

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Water Park Aschkelon

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An der südöstlichen Mittelmeerküste Israels befindet sich dieser verlassene Wasserpark. Er wurde 1987 erbaut und hat einen Rutschturm mit vier Rutschen. Davon sind zwei geschlängelt (nach eigenen Angaben die längsten Israels) und zwei sind Highspeed Rutschen. In der Kinderwelt befinden sich zudem noch fünf kleinere Rutschen. Zum Park gehörte zudem ein großes Amphitheater, in dem Platz für 4.000 Zuschauer war. Leider ist das Amphitheater bereits abgerissen worden. Neben zahlreichen Wasserspiel Attraktionen gehörte auch ein Restaurant, mehrere Imbissbuden und ein Strandabschnitt zum Wasserpark Aschkelon. Für die musikalische Unterhaltung legte ein DJ mit einer Vorliebe zu Sephardi-Musik auf. Wer es ruhiger mochte, konnte eines der beiden normalen Schwimmbecken nutzen und gemütlich seine Bahnen ziehen. Der Eintritt kostete 60 Schekel, umgerechnet 15 Euro. 2014 schloss der Park jedoch seine Pforten und verfiel zunehmend. Das Restaurant und viele anderen Bereiche auf dem riesigen Areal sind bedauerlicherweise über die letzten Jahre Dieben und Vandalen zum Opfer gefallen. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Pläne den Wasserpark abzureißen und einen neuen größeren zu errichten. Ob und wann das geschieht, ist unklar.

Atmosphere / Atmosphäre
51%
Risk / Gefahr
9%
Vandalism / Vandalismus
69%
Decay / Verfall
41%

Israel, visited in 2023

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Torre (Serra da Estrela)

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Diese ehemalige Radarstation steht auf dem höchsten Berg des portugiesischen Festlandes, dem Torre (Auf Deutsch: Turm). Er ist Teil der Serra da Estrela-Bergkette und ist 1.993 Meter hoch. Genau auf dem 1.993 Meter hohen Plateau stehen auch die beiden Radartürme. Sie gehören zum 1957 erbauten Stützpunkt der Luftwaffe. Während des Kalten Krieges wurden die Türme von der NATO genutzt. Heute sind nur noch wenige Teile des Stützpunktes in Nutzung. Ein Turm wird von der Guarda Nacional Republicana (GNR) zur Aufbewahrung von Trainingsausrüstung und als Startpunkt zum Training der Einheiten in der Gebirgskette genutzt. Der andere Turm ist ungenutzt und wird von der portugiesischen Luftwaffe verwaltet. Außerdem stehen die beiden Radartürme und die weiteren Gebäude des Stützpunktes mittlerweile unter Denkmalschutz.

Wissenswert ist, dass sich der ehemalige Stützpunkt direkt in einem Skigebiet befindet. Es führt ein Sessellift bis zum Gipfelkreuz. Besonders schön ist, dass sich ein Einkaufszentrum mit lokalen Spezialitäten, wie dem den bekanntesten Käse aus Portugal, den Káse der Serra da Estrela und den weltbekannten Schinken, den Presunto do Alentejo und den Bisaro-Presunto befindet. Im Winter, bei Schnee, kann man zudem besonders atemberaubende Eindrücke der Landschaft bekommen.

Atmosphere / Atmosphäre
82%
Risk / Gefahr
0%
Vandalism / Vandalismus
15%
Decay / Verfall
27%

Portugal, visited in 2023

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Estação Ferroviária do Barreiro

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Dieses Gebäude diente zwischen 1884 und 2008 als Bahnhof der portugiesischen Industriestadt Barreiro. Er wurde im neomanuelinischen Stil vom Ingenieur Miguel Pais entworfen. Insgesamt beherbergte der Bahnhof vier Gleise, wobei zwei in der Bahnhofshalle endeten und zwei daneben. Allerdings verlor er am 30. Juni 1999 durch die Inbetriebnahme der Bahnstrecke über die Ponte 25 de Abril an Bedeutung. Sämtliche Fernverbindungen, die von der Bahnstation Barreiro abfuhren, wurden verlegt. Die endgültige Schließung erfolgte, als die Stadt einen neuen Bahnhof knapp 100 Meter weiter eröffnete. Heute verfällt das imposante Gebäude und die Bausubstanz wird immer schlechter. Zudem wurden zwei Passagierzüge direkt neben dem Bahnhofsgebäude abgestellt und aufgegeben. Leider wurden die Waggons und das Gebäude bereits mit zahlreichen Graffitis beschmiert. Ob und wann die Stadt Barreiro das seit 2018 unter Denkmal stehende Bauwerk saniert, bleibt offen.

Atmosphere / Atmosphäre
12%
Risk / Gefahr
4%
Vandalism / Vandalismus
58%
Decay / Verfall
26%

Portugal, visited in 2023

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