Casa da Música Calada ist der fiktive Name dieser verlassenen Villa in Portugal. „Haus der verstummten Musik“: So klingt die Übersetzung, passend zu einem der eindrucksvollsten Motive im Inneren. Die Galerie zeigt repräsentative Salons, Treppen und schlichtere Nebenräume, geprägt von aufwendigen Details und sichtbaren Spuren des Verfalls.
In einem der großen Räume steht ein altes Klavier neben einer beschädigten Treppe. Der gemusterte Boden, die abgeplatzten Wandflächen und die zurückgelassenen Gegenstände bilden einen stillen Kontrast zu der einst sorgfältigen Gestaltung des Raumes. Auch die kunstvoll gearbeiteten Decken und dunklen Holzvertäfelungen fallen auf. Ihre Details sind noch erkennbar, während Feuchtigkeit und Verfall zunehmend ihre Spuren hinterlassen.
Die Villa vereint unterschiedliche Innenräume. Ein Salon ist dunkel mit Holz vertäfelt und reich an Deckendekor. In einem anderen stehen grün gefasste Einbauschränke beiderseits einer Tür. Ein heller Raum mit langem Tisch und Wandmöbeln wirkt wiederum ganz anders. Die Fotos zeigen verschiedene Gestaltungen, ohne dass sich daraus sicher auf Bauzeit oder frühere Nutzung schließen lässt.
Mehrere Treppen führen durch das Haus. Neben einer breiten Treppe ist besonders eine Wendeltreppe mit verziertem Geländer zu sehen. Alte Türen und Einbauten strukturieren die Räume und schaffen Übergänge zwischen den größeren Zimmern und den Nebenbereichen. An manchen Stellen ist der Putz beschädigt oder die Oberfläche abgeblättert, während andere Details noch weitgehend erhalten sind.
In einem geöffneten Schrank hängt noch Kleidung. Auf dem Boden liegen alte Fotografien und Drucksachen; in einem weiteren Raum stehen Flaschen und Behälter. Werkzeuge und Materialien bei einer Werkbank geben Einblick in einen anderen Teil des Hauses. Wer diese Gegenstände zurückgelassen hat und wie sie genutzt wurden, lässt sich aus den Bildern nicht verlässlich bestimmen.
Auch die schlichteren Räume gehören zum Bild der Villa: ein Waschbecken unter einem hohen Fenster, ein kleiner Waschbereich mit farbigem Glas und ein länglicher Raum mit sichtbaren Leitungen und einem schmalen Bett. Ein niedriger, gewölbter Raum mit kleinen Wandnischen unterscheidet sich deutlich von den verzierten Salons. Seine frühere Funktion ist anhand der sichtbaren Details nicht eindeutig zuzuordnen.
Bei meinem Besuch habe ich die unterschiedlichen Seiten der Villa fotografiert: von den repräsentativen Salons bis zu den einfachen Nebenräumen. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir das Klavier neben der beschädigten Treppe und die vielen Übergänge zwischen sorgfältiger Gestaltung und sichtbarem Verfall. Die Aufnahmen halten fest, wie sich Casa da Música Calada zum Zeitpunkt meines Besuchs gezeigt hat.
Da dieser Ort nicht offiziell zu besichtigen ist, darf ich keinen genauen Standort im Internet veröffentlichen. Ich bitte um Verständnis.
This place is not officially open for visitors, I am not allowed to publish the exact coordinates or give out any information. I ask for your understanding.
Falls Ihnen ein Foto ganz besonders gut gefällt und Sie einen Kunstdruck dessen erwerben möchten, können Sie dies im Lost Places Shop tun. Falls Sie Interesse an Fotografien für eine Dokumentation oder sonstige mediale Verwendung haben, schreiben Sie mir direkt eine E-Mail an info@lost-places.com.