
Griechenland ist weit mehr als antike Tempel, Strände und belebte Urlaubsinseln. Abseits der bekannten Reiseziele liegen verlassene Dörfer, Hotels, Industrieanlagen, Schiffswracks und historische Ruinen. Viele dieser Orte habe ich auf meinen Reisen selbst besucht und fotografiert.
Die verlassenen Orte Griechenlands verteilen sich über das Festland, die Halbinsel Peloponnes und verschiedene Inseln. Mediterrane Pflanzen wachsen durch ehemalige Wohnhäuser, während Sonne, Wind und salzhaltige Meeresluft ihre Spuren an Mauern, Fahrzeugen und technischen Anlagen hinterlassen.
Zu den bekanntesten Lost Places des Landes gehört das Geisterdorf Vathia auf der Mani-Halbinsel. Die traditionellen steinernen Turmhäuser stehen weithin sichtbar auf einer Anhöhe über dem Meer. Ein Teil der Gebäude wurde restauriert, während andere Häuser weiterhin verfallen.
Auch der frühere Tourismus hat außergewöhnliche Spuren hinterlassen. Das Xenia Hotel auf dem Parnitha wurde ursprünglich als Sanatorium errichtet und später unterschiedlich genutzt. Heute prägen leere Räume, beschädigte Fassaden und Graffiti das Gebäude.
An der Küste der Peloponnes liegt außerdem das Schiffswrack Dimitrios. Der rostende Frachter bildet einen starken Kontrast zwischen industriellem Verfall, Sandstrand und dem blauen Meer.
Meine Galerien zeigen neben Geisterdörfern und Hotels auch verlassene Villen, Burgen, Kirchen, Fahrzeuge, militärische Anlagen und Industrieruinen. Die Bilder dokumentieren, wie unterschiedlich Lost Places in Griechenland aussehen können und wie schnell sich Natur und Architektur miteinander verbinden.
Hinweis: Einige Orte befinden sich auf Privatgrundstücken oder sind wegen ihres baulichen Zustands gefährlich. Ich veröffentliche deshalb keine sensiblen Koordinaten zu nicht öffentlich zugänglichen Anlagen.