Das Kurhaus Monaco ist eine verlassene Unterkunft in Österreich. Der Name dient als Bezeichnung für das fotografisch dokumentierte Gebäude, denn sein ursprünglicher Name und seine genaue Geschichte konnten bisher nicht zweifelsfrei belegt werden. Die erhaltenen Räume lassen jedoch deutlich erkennen, dass hier früher zahlreiche Gäste untergebracht und versorgt wurden.
Von außen wirkt das mehrgeschossige Haus wie ein traditioneller alpiner Beherbergungsbetrieb. Im Inneren befinden sich mehrere Schlafzimmer, Küchenbereiche, Waschräume und gemeinschaftlich genutzte Räume. Viele Einrichtungsgegenstände blieben nach der Aufgabe des Gebäudes zurück.
Die Fassade des Kurhauses Monaco wird von breiten Holzbalkonen geprägt. Grüne Fensterläden, ein weit vorspringendes Dach und die Lage an einem bewaldeten Hang verleihen dem Gebäude einen typisch alpinen Charakter. Über eine mittig angelegte Außentreppe gelangte man zum Eingang.
Bereits bei der Außenansicht werden die Spuren des Leerstands sichtbar. Die Fassade ist verwittert, Teile der Holzkonstruktion sind beschädigt und die Natur beginnt das Grundstück zurückzuerobern. Dennoch lässt sich die frühere Gestaltung des Hauses weiterhin gut erkennen.
In den oberen Etagen liegen mehrere ehemalige Gästezimmer. Einige Räume besitzen noch einfache Einzel- oder Doppelbetten. Daneben stehen alte Schränke, Kommoden und Stühle. Vereinzelt sind sogar Waschbecken erhalten geblieben. Ein kleiner Röhrenfernseher erinnert ebenfalls an die frühere Nutzung als Unterkunft.
Die Zimmer wurden offenbar über einen längeren Zeitraum nicht mehr instand gehalten. Feuchtigkeit hat Decken und Wände angegriffen. Putz löst sich großflächig, während beschädigte Fußböden und zurückgelassene Möbel den fortschreitenden Verfall dokumentieren.
Besonders auffällig ist ein besticktes Kissen mit dem Spruch „Wein und Führerschein können niemals Freunde sein“. Dieses persönliche Detail wirkt zwischen den beschädigten Möbeln wie eine kleine Zeitkapsel.
Mehrere Räume dienten vermutlich der Versorgung der ehemaligen Gäste. In einer Küche stehen noch Arbeitsflächen, Regale, Töpfe und alte Geräte. Ein weiterer Bereich enthält eine große Kochanlage mit Abzugshaube.
Auch ein ehemaliger Wohn- oder Aufenthaltsraum mit Küchenmöbeln ist erhalten geblieben. Die türkisgrün gestrichenen Wände, ein gelblicher Küchenschrank und ein rotes Sitzmöbel erzeugen eine ungewöhnliche Farbkombination. Staub, Schutt und abgeplatzter Putz überziehen inzwischen die gesamte Einrichtung.
Zu den ungewöhnlichsten Motiven gehört eine alte Badewanne, die außerhalb des Hauses zwischen Bäumen und Laub steht. Warum sie dorthin gebracht wurde, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Im Inneren befindet sich außerdem ein gefliester Raum mit einem abgesenkten Becken und Metallhandläufen.
Ob dieser Bereich für Anwendungen, Bäder oder einen anderen Zweck genutzt wurde, ist nicht dokumentiert. Zusammen mit den Waschbecken in einigen Zimmern zeigt er jedoch, dass das Gebäude über verschiedene sanitäre Einrichtungen verfügte.
Ein schmaler Raum ist fast vollständig mit alten Veranstaltungsplakaten bedeckt. Zwischen den vergilbten Papierbahnen finden sich Hinweise auf Konzerte, Theateraufführungen und weitere Kulturveranstaltungen. Auf einem der Plakate ist der 3. Januar 1982 als Aufführungstermin zu erkennen.
Die Plakate erlauben zwar keine sichere Bestimmung des Gebäudes, geben dem Ort aber einen zeitlichen Bezug. Zusammen mit den Möbeln, dem Röhrenfernseher und den alten Elektroinstallationen vermitteln sie einen authentischen Eindruck vergangener Jahrzehnte.
Im gesamten Kurhaus Monaco sind die Folgen des langjährigen Leerstands zu sehen. Wasser ist durch beschädigte Bereiche des Daches und undichte Fenster eingedrungen. Dadurch haben sich dunkle Flecken gebildet, Deckenverkleidungen sind herabgestürzt und ganze Putzschichten haben sich von den Wänden gelöst.
Trotzdem sind überraschend viele Details erhalten. Alte Türbeschläge, Lichtschalter, Heizkörper und Schränke erzählen von der früheren Nutzung. Gerade diese unscheinbaren Relikte verleihen dem verlassenen Gebäude seine besondere Atmosphäre.
Ich besuchte das Kurhaus Monaco im Jahr 2014. Schon die Außenansicht mit den dunklen Holzbalkonen und grünen Fensterläden machte mich neugierig. Im Inneren wechselten sich kleine Gästezimmer, verfallene Küchen und schmale Flure miteinander ab.
Besonders in Erinnerung blieben mir die zahlreichen Plakate sowie die vielen persönlichen Gegenstände. Sie ließen das Gebäude weniger wie eine vollständig ausgeräumte Ruine und vielmehr wie eine verlassene Zeitkapsel wirken. Gleichzeitig war der Verfall bereits deutlich fortgeschritten. Feuchtigkeit, beschädigte Decken und brüchige Fußböden hatten viele Räume gezeichnet.
Meine Fotografien halten den Zustand des Hauses während meines Besuchs fest. Sie dokumentieren die zurückgelassenen Zimmer und stillen Details, ohne den genauen Standort des verlassenen Gebäudes preiszugeben.
Da dieser Ort nicht offiziell zu besichtigen ist, darf ich keinen genauen Standort im Internet veröffentlichen. Ich bitte um Verständnis.
This place is not officially open for visitors, I am not allowed to publish the exact coordinates or give out any information. I ask for your understanding.
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