Der Gartendom in Oberhausen-Osterfeld ist die ehemalige Kohlenmischhalle der Zeche Osterfeld. Für die Landesgartenschau 1999 wurde die Industriehalle umgenutzt und erhielt ihren heutigen Namen. Das Gebäude liegt im heutigen OLGA-Park, der auf dem Gelände der ehemaligen Zeche und Kokerei Osterfeld entstand.
Quelle: Ruhrgebiet-Industriekultur: OLGA-Park Oberhausen | Oberhausener Landesgartenschau 1999
Die Halle war ursprünglich Teil des industriellen Zechenstandorts in Oberhausen-Osterfeld. Mit der Landesgartenschau wurde die ehemalige Kohlenmischhalle in das neue Parkkonzept integriert. Die Verbindung aus Industriekultur und Gartenbau prägte den späteren Namen Gartendom.
Nach dem Ende der Landesgartenschau blieb eine dauerhafte Nachnutzung aus. Zwischenzeitlich gab es Pläne, den Gartendom zu einer modernen Eishalle für die Revierlöwen Oberhausen umzubauen. Das Projekt wurde jedoch nie verwirklicht.
Quellen: Zeche Osterfeld | Revierlöwen Oberhausen
Seit der Landesgartenschau 1999 steht der Gartendom leer. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde über die Jahre zunehmend beschädigt. Eingeschlagene Scheiben, Graffiti, Müll und eine marode Bausubstanz prägen das Bild des Lost Places.
Auch aktuelle Berichte zeigen, dass die Zukunft des Bauwerks weiterhin ungewiss ist. Eine Sanierung gilt auf absehbare Zeit als nicht gesichert. Der Gartendom bleibt damit eines der auffälligsten, aber zugleich gefährdetsten Industriedenkmäler in Oberhausen.
Quellen: Radio Oberhausen: Endgültiges Aus für die Gartendom-Sanierung | CDU Oberhausen: Sachstand zum Gartendom
Als ich den Gartendom 2013 besucht habe, war die frühere Funktion der Halle noch deutlich zu erkennen. Zwischen den Überresten der ehemaligen Garten- und Ausstellungshalle zeigte sich immer wieder die industrielle Vergangenheit des Gebäudes.
Leere Räume, beschädigte Bauteile und sichtbare Spuren des Verfalls bestimmten die Atmosphäre. Besonders beeindruckend war der Gegensatz zwischen dem begrünten Umfeld des OLGA-Parks und der verlassenen Halle. Der Gartendom wirkte wie ein vergessenes Relikt zwischen Landesgartenschau und Ruhrgebietsgeschichte.
Der Gartendom ist kein offiziell zugänglicher Lost Place. Das Gebäude ist nicht für Besichtigungen freigegeben und die Bausubstanz gilt als marode. Bitte respektiere Absperrungen und betrete das Gelände nicht unbefugt.
Da dieser Ort nicht offiziell zu besichtigen ist, darf ich keinen genauen Standort im Internet veröffentlichen. Ich bitte um Verständnis.
This place is not officially open for visitors, I am not allowed to publish the exact coordinates or give out any information. I ask for your understanding.
Falls Ihnen ein Foto ganz besonders gut gefällt und Sie einen Kunstdruck dessen erwerben möchten, können Sie dies im Lost Places Shop tun. Falls Sie Interesse an Fotografien für eine Dokumentation oder sonstige mediale Verwendung haben, schreiben Sie mir direkt eine E-Mail an info@lost-places.com.