Chateau Nottebohm

Wissenswertes

Dieses gruselige alte Schloss ist nicht etwa den Gedanken des Regisseurs Tim Burton entsprungen, sondern Tim Burton wurde vom Chateau Nottebohm bzw. dem Hof van Nottebohm inspiriert. Aber erst einmal ist festzuhalten, dass das Chateau Nottebohm Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut wurde und das Grundstück eine Fläche von 58 Hektar umfasst. Zum Bau des Anwesens wurde der neo-flämische Renaissance Stil, kombiniert mit dem traditionellen Ziegel- und Sandstein Stil, der mit dem Landhaustil gepaart wurde gewählt. Das Grundstück gehört zur belgischen Stadt Brecht in der Provinz Antwerpen. Es gehörte einer wohlhabenden Antwerpener Familie namens Nottebohm-Kreglinger. Die Familie selbst nutzte das Anwesen als Landsitz bis es im Zweiten Weltkrieg von der Deutschen Armee entrissen wurde. Jedoch konnte die Familie Nottebohm-Kreglinger das Anwesen nach dem Krieg wieder beziehen. Allerdings erlosch das Interesse nach und nach das Gebäude privat zu nutzen, daher wurde es in den 50er Jahren vermietet und anschließend als Hoteleinrichtung mit Restaurant genutzt. Das Konzept ging jedoch nicht auf. Die Eigentümer schrieben rote Zahlen und das mysteriös anblickende Schloss wurde in den 80er Jahren verlassen. Seit diesem Zeitpunkt musste die Familie die Leerstandsteuer zahlen und das Gebäude zerfiel von Jahr zu Jahr mehr bis es 2018 schließlich zum Abbruch des Gebäudes kam. Doch in welchem der Tim Burton Filme ist das Schloss zu sehen? Die Antwort: Leider in keinem seiner Filme, das Chateau Nottebohm kam als Drehort infrage, aber als das Dach einstürzte und teile des Schlosses für Dreharbeiten nicht mehr nutzbar waren, wurde ein anderes Anwesen für den Tim Burton Film „Die Insel der besonderen Kinder“ genutzt. Dabei handelte es sich nicht um einen Lost Place, sondern um das Kasteel Torenhof im 6 Kilometer entfernten Brasschaat. Doch trotzdem hat das verlassene Chateau Nottebohm durch falsche Gerüchte im Internet zu den Dreharbeiten des Films es noch vor einigen Foto- und Videokameras bis zum kompletten Abriss geschafft. Es entstand ein kurzlebiger Hype um das Anwesen. Sodass der Pächter des Grundstücks, der bis heute in einem der Nebengebäude wohnt, Kameras installierte und jedes unbefugtes Betreten des Grundstücks strafrechtlich verfolgte. Mit gutem Grund, denn immer mehr Leute haben das baufällige Anwesen erkundet und Videos ins Internet gestellt, wo z.B. zu sehen ist, dass waghalsige Kletteraktionen durch das bereits eingestürzt Treppenhaus unter Applaus gefilmt worden. Doch es gibt auch schöne Erinnerungen an die letzten Tage des Schlosses, so wurden einige 3D-Modelle des Anwesens angefertigt. Unter anderem eines aus Legosteinen, wie die Forenuserin Marion auf 1000steine.de 2018 vorstellte.

 

Facts

the english translation is coming soon…

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